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Informationen, Neuigkeiten und Tipps für den Alltag

Juni 2019

Buchtipp: "Du musst nicht von allen gemocht werden"

Buchtipp: "Du musst nicht von allen gemocht werden"

Vom Mut sich nicht zu verbiegen  -  Der Weltbestseller aus Japan

Ein zutiefst unglücklicher junger Mann trifft auf einen Philosophen, der ihm erklärt, wie jeder von uns in der Lage ist, sein eigenes Leben zu bestimmen, und wie sich jeder von den Fesseln vergangener Erfahrungen, Zweifeln und Erwartungen anderer lösen kann. Es sind die Erkenntnisse von Alfred Adler – dem Begründer der Individualpsychologie – die diesem bewegenden Dialog zugrunde liegen, die zutiefst befreiend sind und uns allen ermöglichen, endlich die Begrenzungen zu ignorieren, die unsere Mitmenschen und wir selbst uns auferlegen.

«Du musst nicht von allen gemocht werden» ist ein zugänglicher wie tiefgründiger und definitiv außergewöhnlicher Lebenshilfe-Ratgeber – Millionen haben ihn bereits gelesen und profitieren von seiner Weisheit.

Pressestimmen

  • Kishimi hat eine ganz wundervolle Art, Philosophie und Psychologie so miteinander zu verbinden, dass sie sowohl den Verstand als auch das Herz berühren - und führt einen dadurch zu vielen hilfreichen Erkenntnissen. (Laura Malina Seiler 2019-05-02)
  • Kluge Lektüre, die dazu anregt, aktiv sein Glück zu schmieden. (Brigitte Scholz Hamburger Morgenpost 2019-01-31)
  • Dieses Buch regt zum Nachdenken an! (Hannah Steinharter Handelsblatt 2018-12-21)
  • Wunderbar geeignet, um sich von einengenden Verhaltensmustern zu befreien. Eines der besten Lebenshilfe-Bücher dieses Jahres! (Marie Claire)

Über die Autoren

  • Ichiro Kishimi, geboren 1956, ist Philosoph in Kyoto und Vorsitzender der japanischen Alfred Adler-Gesellschaft
  • Fumitake Koga, geboren 1973, ist Sachbuchautor und Adler-Kenner.

Die Ideen der japanischen Philosophen basieren auf den Erkenntnissen des österreichischen Psychologen Alfred Adler, einer der drei Giganten der Psychologie des 20. Jahrhunderts ist.

Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2019, ISBN 978 3 499 63405 5  

Februar 2019

Geduld mit mir und anderen

Geduld mit mir und anderen

In unserer schnelllebigen Zeit gibt es immer weniger Geduld. Wenn wir die alten Geschichten unserer Großeltern hören - da gab es noch nicht mal ein Telefon - nun, wenn unsere Großeltern also Kontakt mit anderen Menschen wollten, dann musste man bei jemanden vorbei schauen, aktiv hingehen, diesen Menschen besuchen. Und dann sass man da noch gemütlich zusammen und hat sich unterhalten. Da hatte man Zeit füreinander!

Geduld hat also viel mit Zeit haben zu tun. Nicht alles so hop hop..

Ein afrikanisches Sprichwort an uns Europäer gerichtet sagt: "Ihr habt die Uhr und wir haben die Zeit!" 

Da ist vieles dran.. Wir nehmen uns für viele Dinge nicht mehr die Zeit. Schon ist der nächste Termin, der nächste Event usw. Aber ja auch genau da wäre Geduld ganz wichtig! Geduld macht das Leben unglaublich lebenswert! Besonders wenn wir mit Menschen zu tun haben die unterschiedlich schnell sind und wenn man den langsamen Menschen auch die Zeit gibt die sie brauchen. Nicht antreiben und genervt sein, sondern sagen, "Gut. Ist ja auch entspannend. Du brauchst jetzt noch 10 Minuten? Dann überlege ich mir, was ich in diesen 10 Minuten noch sinnvolles für mich machen kann." Da komme ich dann auf ganz andere Ideen und Gedanken.

Geduld wäre für unsere gesamte Gesellschaft, die immer schneller wird, etwas ganz was wertvolles.

Hast Du Lust eine Woche lang Geduld zu üben? Mal ganz bewusst geduldig sein?

Das ist gewinnbringend für alle Beteiligten: Für dich selbst, denn du kommst in mehr Ruhe und in ausgeglichene Gedanken - Für deine Mitmenschen, denn wenn wir mit Menschen zu tun haben die geduldig sind, dann merken wir wie entspannt es wird, wie ermutigend es wird, wie locker alles wird.

Im Umgang mit sich selbst bedeutet dies, sich z. B. Zeit zu lassen für die eigene Entwicklung, auch die ganz kleinen Fortschritte anzuerkennen und damit zufrieden zu sein. Mit anderen Geduld zu haben heißt auch, sie nicht unter Druck zu setzen, sondern sie wachsen zu lassen, Fortschritte anzuerkennen und ihnen zu vertrauen, dass sie das, was sie jetzt tun wollen, auch können.

Starte gleiche heute mit mehr Geduld in Dein Leben!

November 2018

Wie komme ich mit 'schwierigen' Menschen klar?

Wie komme ich mit 'schwierigen' Menschen klar?

Die Menschen die ich mag... ja, da fällt mir der Umgang ganz leicht. Wenn wir auf der gleichen Wellenlänge sind, dann können wir uns austauschen und bestärken uns in unserer Art zu Denken. Wir fühlen uns wohl und angenommen.

Wie ist es aber mit Menschen, die mir nicht so sympathisch sind? Die mich schon auf die Palme bingen, wenn ich nur an sie denke? In deren Gegenwart ich genervt, verärgert oder ablehnend reagiere?

Diese Menschen zu meiden ist eine Möglichkeit, um Konflikten aus dem Weg zu gehen. Immer ist dies aber nicht möglich. Wie machen wir das, wenn diese 'schwierigen' Menschen unsere Vorgesetzten sind? Oder Kollegen, Verwandte, Nachbarn...?

Wir können aktiv werden und unseren eigenen Blick auf das Gute richten!

Trotz allem Schwierigen - es gibt an JEDEM Menschen noch etwas, was wir gar nicht so schlecht finden. Ich kann mich fragen:

Was schätze ich an ihnen?

Was können sie gut?

Welche Eigenschaften zeichnen sie aus?

Was habe ich in ihrem Handeln als gute Absicht erkannt?

Wie haben sie positiv beigetragen?

Es tut gut, bei sich selbst und bei anderen Menschen, auf das Gute zu schauen. Das 'Schwierige' nicht so wichtig zu machen und auch mal ein Auge zuzudrücken. Etwas Geduld haben, nicht erwarten, dass die anderen es genau so sehen wie ich... DANN verändert sich etwas! Mein Gegenüber wird meine, etwas korrigierte Haltung, wahrnehmen und darauf reagieren! Damit ermutige ich mich selbst und mein Umfeld. 

Probiere es mal aus!

August 2018

Buchtipp: "Kinder lernen aus den Folgen"

Buchtipp:  "Kinder lernen aus den Folgen"

Erziehen ohne Schimpfen und Strafen

Konflikte zwischen Eltern und Kindern gehören zu den alltäglichen Erfahrungen.

Warum kehren bestimmte Situationen, die in Tränen oder Aggressionen enden, immer wieder? Wie können Eltern lernen zu verstehen, was sich hinter manch "nervenden" Verhaltensweisen verbirgt? Und wie können sie solche unnötigen Konflikte in Zukunft vermeiden? Welcher Erziehungsstil ist der richtige? Wie kann Autorität ins Autoritäre umschlagen?

Rudolf Dreikurs und Loren Grey zeigen in diesem lebensnahen Buch, wie Eltern mit Vertrauen in die Fähigkeiten ihrer Kinder eine entspannte und gute Beziehung zu ihnen finden. An vielen konkreten Situationen weisen die beiden erfahrenen Therapeuten auf, wie Kinder durch konsequentes, vernünftiges Verhalten von Seiten der Eltern zu verantwortungsvollen und kreativen Persönlichkeiten reifen können und wie sie lernen, mit ihrer Freiheit richtig umzugehen. Sie zeigen aber auch, wie die Eltern durch eine neue Verhaltensweise Kraft, Nerven und Energie sparen, die sie nun zur schöpferischen Gestaltung des Zusammenlebens einsetzen können.

Vertrauen in die Fähigkeiten der Kinder ist oft wirksamer als jeder elterliche Druck. Konsequentes und vernünftiges Verhalten von Seiten der Eltern verhilft Kindern frühzeitig dazu, eigenständige Erfahrungen zu sammeln und mit der Freiheit richtig umzugehen. Ganz konkret und praktisch gehen die bekannten und erfahrenen Autoren auf alltägliche Konflikte ein.

  • Rudolf Dreikurs, Dr. med., praktizierte seit 1939 in Chicago, Spezialausbildung in Psychiatrie, Professor für Psychiatrie an der Chicago Medical School und Leiter des Alfred-Adler-Instituts
  • Loren Grey, Dr. med., Professor für Unterricht am San Fernando Valley State College, Elternberater

 

Erscheint am 19.11.2018, jetzt direkt bei Herder bestellen :)

März 2018

Was ist ein Mensch wert?

Was ist ein Mensch wert?

Ein Sprecher startet sein Seminar, indem er einen Fünzig-Euro-Schein in die Höhe hielt. Im Raum saßen insgesamt 200 Leute. Er fragte in die Runde: "Wer von Ihnen möchte diesen Schein gerne haben?"  Alle Hände gingen hoch. Er sagte: "Ich werde diesen Fünfzig-Euro-Schein einem von Ihnen geben, aber zuerst möchte ich noch etwas damit tun."  Er zerknitterte den Schein und hielt ihn erneut hoch. Dann fragte er, "Wer möchte diesen Schein haben?"  Es gingen wieder alle Hände nach oben. 

Er fragte wieder in die Runde: "Und was ist, wenn ich das damit tue?"  Er warf den Schein auf den Boden und rieb ihn mit seinen Schuhen am schmutzigen Boden. Dann hob er den Schein wieder auf, der jetzt zerknittert und völlig dreckig war, und fragte die Zuschauer: "Und wer möchte den Schein jetzt noch haben?"  Es gingen wieder alle Hände in die Höhe. Daraufhin sagte der Sprecher zu seinem Publikum: "Liebe Freunde, wir haben soeben gemeinsam eine sehr wertvolle Lektion gelernt: Was auch immer mit dem Geldschein geschah, Sie wollten ihn dennoch haben, weil er nie etwas von seinem Wert eingebüßt hat. Er ist immer noch und wird stets 50 Euro wert sein."

Es passiert oft in unserem Leben, dass wir abgestoßen, zu Boden geworfen, zerknittert und vielleicht sogar in den Dreck geschmissen werden. Das sind Tatsachen aus dem alltäglichen Leben. Dann fühlen wir uns, als ob wir wertlos wären. Aber egal, was passiert ist oder passieren wird, DU wirst niemals deinen Wert verlieren. Daher gilt für jeden Menschen, egal ob groß oder klein, schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt: DU bist immer unbezahlbar. Der Wert unseres Lebens wird nicht durch das bemessen, was wir tun oder wen wir kennen, sondern dadurch, dass es Dich gibt.

Du bist einmalig und nicht mit Geld aufzuwiegen. Bitte vergiss das NIE!

Oktober 2017

Ich liebe Dich

Ich liebe Dich

Erlebst Du Dich als nicht verstanden oder als nicht wahrgenommen? Fühlst Du Dich manchmal in der Partnerschaft einsam, überfordert oder zurückgewiesen? Werden die Abstände von Streit zu Streit kürzer, die des Schweigens länger und länger?

Manchmal, unmerklich wird eine Beziehung schlechter, die Abwärtsspirale hat begonnen und kreiselt so vor sich hin. Es ist nie zu spät, aber immer höchste Zeit, um diesen Kreislauf aufzuhalten… Aber wie?

Maria hat sich heute Morgen schon vorgenommen, ihren Matthias heute Abend mit einem Lächeln zu begrüßen und ihn beim Abendessen freundlich anzuschauen. Allein schon der Gedanke darüber und die Vorstellung in ihrem Kopf lassen sie voller Erwartung dem Abend entgegensehen. Sie schmunzelt immer wieder einmal so vor sich hin. Sie weiß: „Wenn ich nicht aufpasse und bewusst lebe, wird alles zur Gewohnheit, zur Routine, und irgendwann furchtbar langweilig.“

Matthias ist heute Morgen sehr belastet und eher gestresst zur Arbeit gegangen. Vor ihm lagen wichtige Entscheidungen die er zu treffen hatte. Und Maria hatte heute schon Mühe mit der kleinen Mira, die nicht in den Kindergarten gehen wollte… Worüber Matthias und Maria heute Abend wohl sprechen werden?

Am Abend kommt Matthias nach Hause. Maria fragt nicht. Sie schaut nur freundlich und sie fühlt sich auch so. Die Atmosphäre beim Abendessen ist entspannt. Mira isst mit Appetit und wird dann zu Bett gebracht. Die Eltern sitzen noch eine Weile zusammen und Matthias erzählt wie der Tag so war. Maria hört aufmerksam zu, sagt nicht viel, nur dass sie es schön findet, dass er seine Gedanken und Vorstellungen mit ihr teilt. Sie sind sich sehr nahe. Nachdem Matthias erzählte, fragt er nach, wie der Tag für Maria war, wie es mit Mira war. Auch Maria erzählt in Ruhe und er hört ihr einfach, aber interessiert zu.

Und das alles nur, weil sie sich heute Morgen vorgenommen hat „freundlich zu schauen“.

Matthias und Maria haben zusammen in der Paarberatung  gelernt, wie man eine Beziehung lebendig hält und wie die Anfangsliebe wieder aufflammen kann. Sie haben sich auf den Weg gemacht, weil ihnen ihre Ehe wichtig ist, weil ihnen ihre kleine Familie wichtig ist.

Was bedeutet Partnerschaft, Ehe oder Beziehung?

Einen Menschen zu haben bei dem Du Dich wohl fühlst. Einen Menschen zu haben mit dem Du alles besprechen kannst. Einen Menschen der dich in manchen Dingen besser kennt als Du Dich selbst. Einen, auf den Du Dich verlassen kannst. Einen Menschen vor dem es kein Verstecken gibt und vor dem Du keine Geheimnisse hast. Einen Menschen der an Dich glaubt und bei dem Du Dir über Dein Selbstwertgefühl keine Sorgen machen musst.

Das ist eine der tiefsten Sehnsüchte der menschlichen Seele. Habt Vertrauen, dass Ihr dahinwachsen könnt.

Beschäftige Dich nicht so viel mit Fehlern und Schwächen – nicht mit denen des Anderen, aber auch nicht mit Deinen eigenen! Schau auf die Liebe und überlege, wie Ihr Euch gegenseitig das Leben erleichtern und durch Ermutigung gegenseitig Euer Selbstwertgefühl stärken könnt. Denke daran: Mit Kritik und Fehlerbezogenheit kommst Du nirgendwo hin! Sprecht miteinander über „was war gut heute?“

Naja, wir wissen aber auch, sprechen ist nicht jedermanns Sache und viele Paare können das nicht gut…

Sarah und Simon zum Beispiel können das überhaupt nicht gut. Sie wissen beide von sich, dass sie so leicht ankommen in „es besser wissen wollen“, „dem anderen ins Wort fallen“, „Recht haben wollen“ usw.  Beide kennen das gut von zuhause. Am Ende gibt es dann Streit statt guter Gefühle. Sie wissen aber auch: Du kannst auch freundlich sein ohne Worte! Du kannst beim nachhause kommen umarmen – nicht flüchtig! – stehen bleiben – drücken – spüren – Du bist da! – Ich bin wieder zuhause!  Ihr könnt einander helfen – Simon kocht abends schon, denn Sarah kommt etwas später nach Hause. Du kannst in Zuneigung denken – so wie Maria heute Morgen. Küssen, fröhlich sein, lachen, die Nähe suchen - alles ohne Worte. Darauf richten sie jetzt ihre Aufmerksamkeit. Und das „gut miteinander sprechen“, das lernen sie auch noch.

Sarah und Simon, sie sind dran und arbeiten an ihrer Beziehung – Und Du?

Juni 2017

Das Menschenbild der Individualpsychologie - Teil 3

Das Menschenbild der Individualpsychologie - Teil 3

Der Mensch ist ein Entscheidungen treffendes Wesen

Wir entscheiden uns laufend! Jede einzelne Sekunde!

  • Gehe ich mit einem unfreundlichem Gesicht durch die Gegend oder schaue ich freundlich? 
  • Gehe ich während der Sitzung etwas trinken oder warte ich bis zur Pause?
  • Grüße ich den (un)liebsamen Nachbarn oder ignoriere ich ihn?
  • Denke ich weiterhin negativ oder widme ich mich positiven Gedanken?

Aber auch in noch viel kleineren Schritten:

  • Ich sitze gemütlich und ich bleibe sitzen
  • Diese WhatsApp schreibe ich noch zu Ende
  • Jetzt surfe ich noch im Internet
  • Ein Glas Wein trinke ich noch
  • Ich sage zu meinem Partner 'Immer liegt etwas von dir auf dem Tisch herum!' oder ich entscheide mich zu sagen 'Räumst du bitte die Zeitung auf? Dankeschön.'

Wir denken oft - Wir könnten nicht anders handeln, „so ist es halt“ oder „so bin ich eben“!

Stell Dir einmal folgende Situation vor:

Ein Familienvater kommt von der Arbeit heim. Er ist in der Familie schon als Choleriker bekannt, er ist oft wutentbrannt. Mutter sagt: „So ist Vater eben. Das liegt in der Familie. Seine Schwester ist auch so.“ Also, dieser Vater kommt nach Hause und nimmt das kleinste Vorkommnis seiner Kinder zum Grund um sich riesig aufzuregen, total und voller Wut auszuflippen (so ist er halt, er kann nichts dafür...). Mitten in seinem Wutausbruch klingelt das Telefon. Mutter nimmt das Telefon ab und sagt leise zu Vater: "Psst, Schscht! Dein Chef ist am Apparat!"  Vater geht ans Telefon und spricht sofort mit ganz freundlicher Stimme mit seinem Chef und er lächelt sogar dabei! Nachdem er aufgelegt hat, überlegt er kurz, "wo war ich stehen geblieben? - Ah ja!" dreht sich dann mit einem wütenden Gesichtsausdruck wieder den Kindern zu und macht da weiter, wo er vorhin aufgehört hat.

Der Mensch ist ein Entscheidungen treffendes Wesen - Wir entscheiden auch über unsere Gedanken und den daraus resultierenden Gefühlen!

Manchmal tragen wir ungünstige Gedanken in uns, die uns ungünstige Entscheidungen fällen lassen. Wir haben aber auch die Möglichkeit uns unserer Gedanken bewusst zu werden und sie in güngstige und weiterbringende zu verändern. Hab Mut zur Veränderung und zu positiven Entscheidungen!

März 2017

Das Menschenbild der Individualpsychologie – Teil 2

Das Menschenbild der Individualpsychologie – Teil 2

Der Mensch ist ein zielgerichtetes Wesen

Jeder Mensch verfolgt mit seinem Handeln bestimmte Ziele, ob ihm dies bewusst ist oder nicht! Wir denken meistens, dass unser Handeln Gründe hat – aber unser Handeln verfolgt immer einen Zweck!

Wie ist das nun zu verstehen?

Stellen wir uns einmal folgende Situation vor: Ein Meeting in einem großen Unternehmen. Ein Mann und eine Frau sitzen am Konferenztisch und haben den gleichen Gedanken: „Ich habe Durst!“

Die Frau steht auf und holt sich aus dem Trinkwasserautomaten einen Becher Wasser, trinkt ihn aus und setzt sich wieder an den Konferenztisch. Der Mann bleibt sitzen, er wartet bis zur Pause des Meetings, dann geht er erst seinen Durst stillen.

Wenn also der Grund "Ich habe Durst" zum Handeln, zum Trinken, ausreichen würde, dann müssten beide Personen aufstehen und etwas trinken. Hier sehen wir: erst das Ziel "ich lösche meinen Durst", regt zum ausführen an.

Du denkst: „Naja, vielleicht hatte die Frau einfach einen stärkeren Durst, als der Mann?“

Ja, das ist ein plausibler Gedanke - aber wieder Grund-Denken! Denn wir sind uns sicherlich einig:  in unseren Breitengraden stirbt man in den seltensten Fällen an Verdursten! Selbst wenn man starken Durst hat, man könnte bis zur Pause des Meetings ausharren - wenn man dies möchte...

Jeder Mensch hat die angeborene Fähigkeit, sein Leben zu gestalten. Er ist nicht Opfer irgendwelcher Umstände, sondern er ist verantwortlich für sein Verhalten, für seine Handlungen, für sein Tun. Das heißt auch, dass jederzeit die Möglichkeit der Veränderung gegeben ist, denn

der Mensch ist Gestalter seines Lebens!

Januar 2017

Ein gutes und gesegnetes Neues Jahr 2017!

Ein gutes und gesegnetes Neues Jahr 2017!

Das wünsche ich Dir von Herzen, verbunden mit diesen wunderbaren und zum Nachdenken anregenden Worten:

 

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte...

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, im nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.

Ich würde nicht so perfekt sein wollen, ich würde mich mehr entspannen. Ich wäre ein bisschen verrückter als ich gewesen bin, ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen. Ich würde nicht so gesund leben. Ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen, Sonnenuntergänge betrachten, mehr Bergsteigen, mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen, die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten. Freilich hatte ich auch Momente der Freude.

Aber wenn ich noch einmal anfangen könnte, würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben. Falls Du es noch nicht weißt, aus diesen besteht nämlich das Leben. Nur aus Augenblicken. Vergiss nicht den Jetzigen.

Wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich von Frühlingsbeginn an bis in den Spätsommer barfuss gehen. Und ich würde mehr mit Kindern spielen, wenn ich das Leben noch vor mir hätte.

Aber sehen Sie... ich bin 85 Jahre alt und weiß, dass ich bald sterben werde....

Jorge Luis Borges (1899-1987)

 

November 2016

Das Menschenbild der Individualpsychologie - Teil 1

Das Menschenbild der Individualpsychologie  - Teil 1

Kennst Du die Aussage "Alle Menschen sind gleich!" ? -  Sind wir wirklich alle gleich?

Ist es nicht sensationell, wie unterschiedlich das Aussehen ist? Selbst eineiige Zwillinge sind niemals ganz gleich. Es ist spannend, welche unterschiedlichen Meinungen vertreten werden. Interessant, für was sich Menschen einsetzen möchten. Aus wie vielen unterschiedlichen Städten, Ländern, Kontinenten sie kommen. Wie unterschiedlich die Nationen, Kulturen und Werte sind. Was wohl abgelehnt wird und was für gut empfunden wird – und der Mensch gegenüber sieht es genau andersherum. Mit welchem Beruf der Einzelne sich identifiziert (oder auch nicht;). Es gibt Männer und Frauen, Reiche und Arme, Dicke und Dünne, Große und Kleine, Begabungen und „linke Hände“, Schaffenskraft und Bequemlichkeit, Alte und Junge, und soo vieles mehr...

Die Menschen sind ganz bestimmt nicht gleich, aber: Alle Menschen sind gleichwertig!

Jeder Mensch hat den gleichen Wert! Jeder Mensch ist wertvoll - einfach nur weil es diesen Menschen gibt! Jeder Mensch darf sich seines Platzes in der Gemeinschaft der Menschen sicher sein, weil wir alle gleichwertig sind. Jeder Einzelne trägt bei. Jeder Einzelne ist wichtig.

Und darum kann ich sagen – auch wenn ich Dich nicht kenne:

Es ist schön, dass es DICH gibt, DU bist wertvoll!

Oktober 2016

Individualpsychologie für jedermann

Individualpsychologie für jedermann

Mit meiner neuen Website möchte ich Dich gerne für die Individualpsychologie begeistern. Dem Begründer der Individualpsychologie, Alfred Adler, war es ein besonderes Anliegen, dass seine Psychologie für jedermann begreifbar ist. Das positive Menschenbild und die optimistische Sicht auf das Leben ist die Grundlage seiner Arbeit.

Erfahre mehr über Dich und Deine eigenen Verhaltensmuster. Entwickle neue Sichtweisen und Handlungsalternativen. Erkenne Deine Gedanken und die daraus resultierenden Gefühle. Erlebe, dass Du positiven Einfluss auf Dein Leben nehmen kannst und wachse an krisenhaften Lebenssituationen.

Neugierig?

Ich möchte Dich gerne zu kleinen Aha-Erlebnissen einladen und Dich an dieser Stelle zukünftig mit individualpsychologischen Informationen und kleinen Tipps für den Alltag begleiten.